IMG 1101

Am Abend des 17.12.2025 schauten wir, die beiden DS-Kurse des elften Jahrgangs, das Tanztheaterstück „Das Rauschen der Stadt“ im Staatstheater Braunschweig. Dadurch ergab sich für uns die Möglichkeit, uns einmal näher mit dem Genre des Tanztheaters auseinanderzusetzen. Eine Woche vor der Aufführung bekamen unsere Kurse Besuch von Brigitte Uray, welche als Vermittlerin des Tanztheaters tätig ist und die Tanzworkshopleitung übernahm. Nach einem kleinen Warm-Up übten wir drei verschiedene Szenen aus dem Stück ein. Durch das Einbringen unserer eigenen Ideen und Bewegungen konnten wir uns selbst einmal in die Lage der Tänzerinnen und Tänzer hineinversetzen. Dabei erkannten wir bereits im Unterricht erlernte Elemente wieder und nutzten diese beim Darstellen der Szenen. Uns wurde außerdem klar, wie anstrengend es sein kann, über längere Zeit auf der Bühne zu stehen, und wie stolz man sein sollte, wenn man sein Bestes gegeben hat. Am Ende waren alle begeistert und freuten sich darauf, das Originalstück im Theater zu erleben.
Am Staatstheater angekommen waren alle schon sehr gespannt und nahmen ihre Plätze mit großen Erwartungen ein. Dann ging es auch schon los. Bereits in der ersten Hälfte erkannten wir eine zuvor geübte Szene wieder, die wir nun von außen beobachten konnten. Ein besonders auffälliges Bild während der Aufführung war eine Zimmerpflanze, die in einem Klavier stand. Dieses Bühnenbild blieb vielen von uns im Gedächtnis und sorgte für eine ruhige und nachdenkliche Stimmung. Es passte gut zur Darstellung der Stadt Braunschweig und ihrer unterschiedlichen Seiten. Nach einer kurzen Pause begaben sich alle wieder in den Saal. Auch die zweite Hälfte überzeugte, vor allem durch ihren geschichtlichen Wiedererkennungswert und durch humorvolle Szenen, in denen Krähen oder der Fanclub „Eintracht Braunschweig“ dargestellt wurden. Hier fanden sich auch die zwei anderen zuvor selbst erprobten Szenen wieder, die nun auf eine neue Art und Weise interpretiert wurden. Am Ende verließen alle das Theater mit einem guten Gefühl und vielen neuen Eindrücken in das Genre Tanztheater.

(Hanna Ali, Jg. 11)