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Am 15. Februar nach der dritten Stunde ging es los; Wir 25 glückliche Schülerinnen und Schüler (die Mädchen waren in der Überzahl 😉 ), machten uns mit unseren Koffern bepackt auf den Weg nach Oderbrück im Nationalpark Harz. Wir spazierten zum Vechelder Bahnhof und warteten dort auf unseren Zug.
Die erste Fahrt dauerte nicht lange. Ehe wir uns versahen, erreichten wir auch schon den Braunschweiger Hauptbahnhof. Einige von uns hatten jetzt schon Hunger, also, schnell noch einen Snack besorgen. Im Zug nach Bad Harzburg breiteten wir erst einmal unsere Beute aus, da wir mit 1 Stunde Fahrtzeit genug Zeit zum Reden und Essen hatten. Die vorüberziehende Landschaft sah sehr schön aus.
Als es Zeit zum Aussteigen war, mussten wir uns ziemlich beeilen, um unseren Bus zu bekommen. 25 Schüler*innen, die mit ihren Koffern den Bahnsteig entlang hetzen und sich dann eine Treppe hochschleifen. Ich will nicht wissen, welches Bild wir abgegeben haben müssen 😂.
Unseren Bus haben wir zum Glück noch erreichen können, aber es wurde durch die vielen Koffer und Leute ziemlich eng. Es hat aber dann doch geklappt. Auf dem Weg entdeckten wir einen Wasserfall (Rapbode) und den ersten Schnee. Und dann erreichten wir Oderbrück. Unsere Hütte (von 1921!), die Herr Godau und Herr Aepkers vom Wolfenbütteler Schwimmverein bereits zum dritten Mal gebucht haben, war schnell erreicht. Zunächst bezogen wir unsere Zimmer. Alle waren mit süßen bunten Möbeln und Hochbetten ausgestattet.
Vor dem Mittagessen gingen wir noch ein wenig das Haus erkunden. Im Esszimmer hingen eine Hexe mit pinken Handschuhen und Papier-Pantoffeln in der Ecke über dem Tisch und ein… interessanter Hase war auf einer Kommode an der Decke positioniert. Aber auch der Keller war etwas gruselig; dort war es ziemlich kalt und das Licht flackerte permanent – aber dort waren nun mal die Waschräume und Toiletten sowie der Skikeller. Ein paar Dinge lagen noch in den Regalen und die angrenzenden Zimmer waren offen, aber nicht beleuchtet. Ein Monster haben wir aber leider (oder zum Glück?) nicht entdeckt.
Nach dem Mittagessen (wobei wir die Mahlzeiten gemeinsam vorbereitet haben) bekamen wir unsere Langlaufski und übten auf der schneebedeckten Wiese neben dem Haus. Lenken und Bremsen hat sich als schwieriger herausgestellt als gedacht und jeder ist x-mal hingeflogen. Selbst im Stehen haben wir es irgendwie geschafft, uns auf die Nase zu legen.
Der Himmel fing schon an, eine schöne Färbung anzunehmen und viele tolle Fotos sind entstanden!
Bis zum Abendessen waren alle nach und nach ins Häuschen zurückgegangen. Übrigens: Zum Nachtisch gab es jeden Tag rote Grütze mit Vanillesoße. Danach haben wir ein Kennenlernspiel gemacht, bei dem jemand in der Mitte stand und etwas über sich sagen musste. Alle, auf die das Gesagte ebenfalls zutraf, mussten sich einen neuen Stuhl suchen. Ein Stuhl fehlte. Es waren sehr viele Beinahe-Unfälle dabei, wenn sich welche gleichzeitig auf denselben Stuhl geworfen haben. Anschließend wurden noch andere Spiele gespielt, aus denen dann die Glücklichen hervorgegangen sind, die den Küchendienst am nächsten Tag übernehmen mussten.

Um 8 Uhr war Aufstehen angesagt. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und einige Langlaufski-Runden wurden zunächst auf der Wiese gedreht, bis wir herangewunken wurden. Auf dem Plan stand eine Langlaufski-Route, die direkt neben der Wiese begann. Bevor wir uns auf den Weg machten, kam noch die ‚Enten’übung dran und ein paar andere, bei denen es sich fast so angefühlt hat, als würden wir uns halb verrenken.
Ein Wettbewerb durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Challenge bestand daraus, Slalom zu fahren. Da die Lenkung wie bereits angesprochen eher kritisch war, wurde das ein lustiges Unterfangen.
Dann ging es los: Die ersten drei bis vier Kilometer ging es im eigenen Tempo voran und so sind automatisch mehrere Grüppchen entstanden. Beim Pavillon am „Dreieckigen Pfahl“ haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine hat einen kürzeren Weg genommen, als die andere. Nach acht weiteren Kilometern war auch die Gruppe mit dem längeren Weg wieder am Häuschen.
Fürs Mittagessen haben einige von uns gemeinsam Spaghetti Bolognese (auch vegetarisch) gekocht. Schmeckte nicht schlecht!
Den Rest des Tages konnte man weiter Langlaufski fahren, etwas spielen oder sich auf sein Zimmer verkrümeln.
Nach dem Abendessen wurden mehrere Runden „Werwolf“ gespielt, ehe es auch schon schlafen ging.

Am nächsten Morgen stand die Abreise an. Nach dem Frühstück wurden die Koffer gepackt und wir machten uns auf den Weg. Am Nachmittag waren wir wieder am Vechelder Bahnhof.

Und wie war es? Alle haben sich sehr gut miteinander verstanden und es waren sehr lustige Tage. Alles in allem war es ein wunderschöner Ausflug, und es sind viele coole Fotos entstanden!

(Josefine Seip)