Gemeinsam besuchten die Klassen 10.1 und 10.2 am 06.03. das Theater Fadenschein in Braunschweig und sahen dort die Performance „HYPER“ des Performancekollektivs cindy+cate.
Das Stück setzt sich mit einer hochaktuellen Frage auseinander: Warum nehmen wir globale Krisen oft noch immer als etwas Zukünftiges wahr, obwohl wir längst mittendrin sind? Klimakrise, politische Trägheit, gesellschaftliche Unsicherheiten und das Gefühl einer scheinbar unspektakulären Apokalypse wurden in der Performance mit eindrücklichen Bildern, Nebel, Sound und körperlicher Präsenz auf die Bühne gebracht. Besonders spannend war für die Schüler*innen, dass Theater hier nicht nur als klassische Aufführung verstanden wurde, sondern als Raum für Auseinandersetzung, Irritation und Gespräch.
Im anschließenden Nachgespräch konnten Eindrücke geteilt, Fragen gestellt und die Themen der Performance weitergedacht werden. Der Besuch bot den beiden zehnten Klassen einen intensiven Einblick in zeitgenössisches Performance-Theater und zeigte, wie Kunst aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen und erfahrbar machen kann.
(Frau Kuhnt)


